[vc_row css_animation=““ row_type=“row“ use_row_as_full_screen_section=“no“ type=“full_width“ angled_section=“no“ text_align=“left“ background_image_as_pattern=“without_pattern“][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1604258475381{padding-bottom: 15px !important;}“]
was er finden kann
[/vc_column_text][vc_column_text css=““]
„Schlurps, weg ist der Pferdeapfel. Igitt!“ Unsere Hunde sind echte Feinschmecker – zumindest aus ihrer ganz eigenen Sicht. Was für uns nach „Iiiih!“ aussieht (Hasenköttel, vergammelte Pizza, oder das, was früher mal ein halbes Brötchen war), ist für unsere Fellnasen oft ein Festmahl. Denn Hunde ticken kulinarisch etwas anders als wir Menschen.
Während wir an einer frischen Pasta schnuppern, träumt der Hund womöglich schon vom nächsten Gammel-Snack am Wegesrand. Kein Wunder – sie haben nicht nur andere Vorlieben, sondern auch ein ganz anderes Geschmacksempfinden: Während wir etwa 9000 Geschmacksknospen besitzen, bringen es Hunde gerade mal auf rund 1700.
Was sie nicht daran hindert, wirklich ALLES mal zu probieren, was ihnen unter die Schnauze kommt. Ein Verhalten, das übrigens völlig natürlich ist: Schon die Vorfahren unserer Hunde haben sich nicht nur von frischer Beute ernährt, sondern auch Aas, Pflanzen und was sonst so herumlag, verschlungen.
Leider gibt es da draußen aber auch echte Spielverderber – Menschen, die gezielt Giftköder auslegen. Und dann ist aus dem harmlosen „Mal gucken, was da liegt“ ganz schnell ein echter Notfall geworden. Der Puls beim Hundebesitzer? Schießt sofort auf 180. Was hat der Hund da gerade gefressen? War’s nur was Ekliges – oder wird es jetzt ernst?
In solchen Momenten hilft nur: Ruhe bewahren (auch wenn’s schwerfällt), notfalls den Tierarzt aufsuchen – und bei notorischen „Draußen-Staubsaugern“ vielleicht doch noch mal das Anti-Giftköder-Training in Angriff nehmen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css_animation=““ row_type=“row“ use_row_as_full_screen_section=“no“ type=“full_width“ angled_section=“no“ text_align=“left“ background_image_as_pattern=“without_pattern“ css=“.vc_custom_1604258490645{padding-top: 40px !important;}“ z_index=““][vc_column][vc_column_text css=““]
Was kann ich tun?
Viele Hundebesitzer reagieren in solchen Momenten ganz automatisch – fast wie auf Knopfdruck: „Pfui! Aus! NEIN!“ Und zack, sitzt das Kommando. Oder auch nicht. Denn obwohl die Absicht dahinter natürlich gut gemeint ist, sorgt das reflexartige Verbieten oft für genau das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen.
Was lernt der Hund? Ganz einfach: „Oh, besser schnell runterschlucken, bevor mir mein Mensch wieder das Leckerli wegschnappt!“ Und schwupps – ist der Fund aus dem Gebüsch im Hundemagen verschwunden, noch bevor wir überhaupt „Pf…“ sagen konnten.
Gerade bei möglichen Giftködern ist das fatal. Statt einem gestoppten Hund mit vollem Maul haben wir nun einen Hund mit leerem Maul – aber vollem Bauch. Das Verbot allein hilft also leider nicht weiter. Im Gegenteil: Es macht den Hund oft nur schneller, nicht vorsichtiger.
Die Lösung liegt eher im gezielten Training – mit positiver Verstärkung, zuverlässigem Rückruf und, je nach Hundetyp, vielleicht auch einem Maulkorbtraining. Denn statt Stress und Hektik am Wegesrand wollen wir doch lieber eins: einen entspannten Spaziergang ohne Schnappatmung – für Mensch UND Hund.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css_animation=““ row_type=“row“ use_row_as_full_screen_section=“no“ type=“full_width“ angled_section=“no“ text_align=“left“ background_image_as_pattern=“without_pattern“ css=“.vc_custom_1604259127088{padding-top: 40px !important;}“ z_index=““][vc_column][vc_column_text css=““]
Training über positive Verstärkung
Die Lösung liegt – wie so oft – nicht im Schimpfen, sondern im positiven Training. Statt dem Hund zu vermitteln: „Runterschlucken, bevor’s einer merkt!“, wollen wir ihm beibringen: „Zeig mir, was du gefunden hast – und dafür gibt’s sogar was richtig Cooles!“
Das Prinzip dahinter ist einfach: Wenn das Auffressen von Fundstücken tabu ist, muss es für den Hund eine bessere Alternative geben – und die heißt Anzeigen statt Einsaugen. Der Hund lernt: Es lohnt sich viel mehr, kurz Bescheid zu geben, anstatt blitzschnell alles zu inhalieren.
Und das klappt nur, wenn sich dieses neue Verhalten für ihn richtig auszahlt. Heißt konkret: Gutes Anzeigen = Mega Belohnung!
Im besten Fall sieht das dann so aus: Hund findet was, schaut uns erwartungsvoll an – zack, Belohnung! Und wenn der Fund ungefährlich ist? Dann gibt’s nach unserer Prüfung vielleicht sogar noch einen Freifahrtschein fürs Schnabulieren. Jackpot!
So wird das Ganze für den Hund zu einem echten Win-win: Erst Lob und Leckerli – und vielleicht sogar noch ein extra Happen vom Wegesrand. Besser geht’s nicht.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css_animation=““ row_type=“row“ use_row_as_full_screen_section=“no“ type=“full_width“ angled_section=“no“ text_align=“left“ background_image_as_pattern=“without_pattern“ css=“.vc_custom_1604259169794{padding-top: 40px !important;}“ z_index=““][vc_column][vc_column_text css=““]
Grundlage: der Abruf
Damit dieses Training überhaupt funktioniert, braucht es vor allem eines: einen zuverlässigen Rückruf. Denn mal ehrlich – wenn der Hund schon ohne Ablenkung nicht kommt, warum sollte er sich dann ausgerechnet von einem halben Döner oder einem Leberwurstbrot abrufen lassen?
Deshalb heißt’s zunächst: Basics festigen! Der Hund muss lernen, dass er auch dann umdreht, wenn es vorne so richtig lecker duftet. Zusätzlich hilfreich: ein gut aufgebautes Abbruch- oder Stopp-Signal. Bleibt der Hund schon ein paar Meter vor dem Fundstück stehen, haben wir viel bessere Karten, ihn sicher zurückzuholen – bevor er im nächsten Moment zum Schnellimbiss auf vier Pfoten wird.
Klingt alles machbar, oder? Der Knackpunkt dabei: Wir Menschen müssen mitspielen. Und zwar mit offenen Augen! Denn wenn wir den potenziellen Köder übersehen, bringt uns auch der beste Rückruf nichts – weil wir ihn gar nicht einsetzen.
Und ganz ehrlich: Permanent mit Argusaugen die Umgebung nach jedem Krümel absuchen – das ist weder entspannend noch realistisch. Deshalb gilt: Technik plus Training. Wenn der Hund verlässlich reagiert, dürfen auch wir mal wieder durchatmen – statt mit Tunnelblick jeden Grashalm zu scannen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css_animation=““ row_type=“row“ use_row_as_full_screen_section=“no“ type=“full_width“ angled_section=“no“ text_align=“left“ background_image_as_pattern=“without_pattern“ css=“.vc_custom_1604259177727{padding-top: 40px !important;}“ z_index=““][vc_column][vc_column_text css=““]
Zeige mir was du findest
Im Idealfall ist es natürlich so: Der Hund findet etwas Fressbares – aber statt es sofort einzuatmen, zeigt er es uns an. Ganz ohne dass wir laut „Nein!“ oder „Aus!“ rufen müssen. Klingt traumhaft? Ist aber mit etwas Training durchaus machbar!
Dafür bringen wir unserer Fellnase ein sogenanntes Anzeigeverhalten bei. Ob das ein „Sitz“, ein „Platz“, ein einfaches Stehenbleiben oder sogar ein freundliches Bellen ist – da gibt es viele Möglichkeiten, je nachdem was zu euch als Team passt. Wichtig ist nur: Der Hund stoppt aktiv und wartet auf unsere Reaktion.
Er zeigt uns also: „Du, da liegt was – darf ich das vielleicht haben?“ Und wir können ganz in Ruhe entscheiden, ob es ein Leckerli von uns gibt, ein Rückruf erfolgt oder – im Fall der Fälle – der Fund doch lieber tabu bleibt.
Das Beste daran? Der Spaziergang wird plötzlich viel entspannter. Kein Dauerstress, kein hektisches Herbeirufen – sondern ein gut eingespieltes Team, das miteinander kommuniziert. Und genau das wollen wir doch: entspannte Runden mit einem Hund, der weiß, dass sich Abwarten wirklich lohnt.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css_animation=““ row_type=“row“ use_row_as_full_screen_section=“no“ type=“full_width“ angled_section=“no“ text_align=“left“ background_image_as_pattern=“without_pattern“ css=“.vc_custom_1604259189591{padding-top: 40px !important;}“ z_index=““][vc_column][vc_column_text css=““]
Falls es doch zu spät ist
Kommt man doch mal zu spät oder hat der Hund schon etwas im Maul, dann ist ein verlässliches „Aus“-Signal Gold wert. Damit lernt der Hund, auf Kommando alles fallen zu lassen, was gerade zwischen den Zähnen klemmt – ob Snack oder Socken.
Wichtig ist, dass das Signal positiv trainiert wird. Denn nur wenn der Hund weiß: „Ausspucken bringt mir was Gutes!“, wird er es im Ernstfall auch wirklich tun. Und genau das kann im Zweifel entscheidend sein.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css_animation=““ row_type=“row“ use_row_as_full_screen_section=“no“ type=“full_width“ angled_section=“no“ text_align=“left“ background_image_as_pattern=“without_pattern“ css=“.vc_custom_1604259198583{padding-top: 40px !important;}“ z_index=““][vc_column][vc_column_text css=““]hier weiter[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

